Historie I

Historie des SV Kettenkamp e.V. von 1928 bis 1986 
Der heute bestehende Sportverein Kettenkamp wurde 1962 als Fußballsportverein  „SV Kettenkamp“ gegründet. Der Ursprung des Fußballklubs liegt bereits im Jahr 1928 wo der Vereinsname noch DJK Kettenkamp 1928 lautete. Widrige Umstände haben seinerzeit dazu geführt, dass der Verein nicht weiter existieren konnte. Der Sportsgeist war in dieser Zeit jedoch nie verloren gegangen. In der ersten Saison nach dem Kriege konnte 1948 bereits auf die ersten Erfolge zurückgeblickt werden.

oben links: L. Ricker, J.Wilmering, J. Telgkamp, H. Pleizier,  K. Kruthoff
Mitte links: J. Weber, W. Gramann, A. Webering, 
unten links: H. Lüdecke, H. Wegener, W. Webering
Der Austragungsort der Spiele befand sich bei „Feldkers auf der Heide“. Der Fußballplatz war von seiner Beschaffenheit her nicht wie die heutigen Plätze, sondern aus reinem Sand mit starkem Gefälle – deshalb 
wurde er auch „Wüste Gobi“ genannt. 
Nicht nur das Herrichten des Platzes war für alle Akteure eine finanzielle Belastung, sondern auch die persönliche Fußballausrüstung. So wurden ausgediente Landschuhe mit Stahlkappen in fußballtaugliche Schuhe umfunktioniert.
Um kostengünstig an den Auswärtsspielen teilnehmen zu können, fuhr man entweder mit dem Fahrrad oder in abenteuerlicher Weise zu Sportplätzen in der näheren Umgebung. Lagen sie in Nähe der Eisenbahnlinie, wurde mit Muskelkraft auf einer Draisine der Sportplatz angesteuert. Der Unternehmer Hermann Lüdecke hatte danach ein Einsehen und beförderte alle Spieler auf der Ladefläche seines Lkws. 
Aufgrund der außerordentlichen Erfolge des Vereins DJK Kettenkamp sah sich Theodor Wilmering gezwungen seinen Kleinbus in die Vereinsfarben Blau und Gelb umzuspritzen. Von da an war es selbstverständlich, dass die junge Kettenkamper Mannschaft relativ komfortabel befördert wurde.
  
stehend:  J. Wilmering, W. Wilmering, H. Viere, G. Oevermann, E. Heyer, A. Viere,
                   Vereinswirt Peter Schumacher
Mitte:      B. Ricke, L. Möllmann, H. Büscher
unten:     H. Niedergesäß, B. Brinkmann, Th. Papenjohann
Trotz aller Gemeinsamkeiten gab es 1952 auch Rückschläge, weil einige Spieler sich vom aktiven Sport zurückzogen oder Kettenkamp verließen und entsprechender Nachwuchs fehlte. Die verbleibenden Aktiven wollten ihren Sport weiterhin betreiben. So entstand die Spielgemeinschaft SV Kettenkamp/Nortrup.
Kettenkamper Sportinteressierte waren über die Situation nicht glücklich, zumal die Kettenkamper Aktiven in Nortrup gute Leistungen brachten. Immer wieder diskutierte man in den Gaststätten über die Leistungen der Kettenkamper Jungs und im stillen wünschte man sich wieder einen eigenen Fußballverein in Kettenkamp
.Als Auftakt zur Besprechung über die Gründung eines Sportvereins fand im Juni 1962 ein Fußballspiel zwischen einer Auswahl der Kolpingfamilie und der Landjugend statt. 
Nach dem Spiel fand dann in der Gaststätte Ricker eine Besprechung über die Neugründung des Sportvereins Kettenkamp statt. Einmütig herrschte die Meinung, dass der Sportverein wieder neu gegründet werden müsse. 
Am 02. Juli 1962 fand dann die Gründungsversammlung des Kettenkamper Sportvereins statt. 
Eine große Anzahl  Sportbegeisterter hatten sich dazu eingefunden und schon bald stand fest: 
Die Gründung des neuen SV Kettenkamp unter den alten Vereinsfarben Blau und Gelb war vollzogen. Zwei Fußballmannschaften standen in der Besetzung fest. Eine A-Jugend und eine 1. Herrenmannschaft mit zum Teil guten Spielern, die sich bereits auf den Sportplätzen von nah und fern die Sporen verdient hatten. Auch die Sportplatzfrage war zur Zufriedenheit gelöst. Blieb es zunächst noch auf dem Platz bei „Feldkers auf der Heide“, so sollte bereits im Herbst des Jahres 1962 eine neue Sportanlage hinter der Schule gebaut werden

v. l. oben: H. Meyer, H. Niedergesäß, W. Webering, G. Oeverhaus, E. Heyer,   A. Brinkmann, L. Möllmann,
                     H. Büscher, J. Koch, Th. Papenjohann,  A. Viere, Schiedsrichter Drees
v. l. unten: R. Dierker, D. Niedergesäß, G. Küthe, H. Klaus, H. Trienen, Cl. Pollmann, N. Niedergesäß,
                     E. Kottmann, H. Feldker, H. Frye,  Th. Frye.
Im Beisein vieler interessierter Zuschauer übergab Bürgermeister Schmidt 1964 im Rahmen eines Pokalturniers die moderne Sportanlage mit Flutlicht an den 1. Vorsitzenden Leo Möllmann. Die ersten Spiele auf dem neuen Sportplatz in Kettenkamp gestalteten sich zu einer schönen Werbung für den Fußballsport. Die große Zahl zur Einweihung gekommenen Freunde des runden Leders sahen eine Reihe spannender Kämpfe. In den ersten Jahren des Neuaufbaus war der SV Kettenkamp wenig erfolgreich. In den jeweiligen Kreispokalspielen ging man stets in den ersten Runden k.o. Auch wurden die Spiele in der 2. Kreisklasse zeitweilig mit mäßigem Erfolg durchgeführt. Die Jugendarbeit wurde im neuen Verein auch nicht vernachlässigt Unter der Leitung verschiedener Betreuer arbeitete man ständig daran, über die A-Jugend hinaus weitere Jugendmannschaften aufzustellen. Bereits ab 1963 konnte eine eigene C-Jugend aufgestellt werden.
In den Jahren 1965 (B-Jugend) und 1969 (D-Jugend) kamen weitere Jugendmannschaften hinzu. Auch hier konnten fortan bereits Erfolge verzeichnet werden wie z.B. die Kreismeisterschaft der A-Jugend 1968 oder der Vizekreismeistertitel der C-Jugend im Jahre 1975. Durch die hervorragende Jugendarbeit war der Grundstein für die Erfolge der ersten Mannschaft in den folgenden Jahren gelegt. Nach der Saison 1973/1974 konnte bereits der Aufstieg in die 1. Kreisklasse gefeiert werden. Nur drei Jahre später, 1977, wurde bereits der Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Im Jahre 1980 konnte sensationell der Samtgemeinde-Pokal errungen werden, ein Jahr später wurde dieser Erfolg, teilweise gegen klassenhöhere Mannschaften, wiederholt.

stehend: Bittner, Samtgemeinde- Bürgermeister Markus, W: Ricker, H. Niedergesäß,
              M. Röckner, Th. Moormann, T. Stegemann, Banko, H. Berkemeyer
kniend:  Th. Papenjohann, W. Westerkamp, P. Niedergesäß, J. Wilke, P. Zeiser, H. Heidt 
Durch die zwischenzeitliche Vielzahl am Spielen der einzelnen Mannschaften war die Errichtung eines zweiten Fußballplatzes nochwendig geworden. So wurde ein weiterer Fußballplatz auf dem alten Gelände der Firma Lüdecke fertiggestellt. Ab 1981 konnte dann der Ausweichplatz bei Heino Feldker erstellt werden, da das alte Gelände der Firma Lüdecke in Zwischenzeit als Baugebiet ausgewiesen wurde und hier die ersten Häuslebauer tätig waren. Ebenfalls wurden 1981 erhebliche Umbaumaßnahmen am vorhandenen Sportplatz hinter der Schule vorgenommen, welcher dann 1982 offiziell wieder in Betrieb genommen wurde.
Durch den ständigen Zulauf weiterer Kinder und Jugendlicher konnten weitere Jugend-Mannschaften gemeldet werden. So nahm eine E-Jugend Mannschaft ab 1984 und eine F-Jugend und Mini-Kicker Mannschaft ab 1986 am Spielbetrieb teil. Auch war bereits einige Jahre eine 2. Herrenmannschaft sportlich aktiv. Auch hier konnten sehr gute Erfolge erzielt werden. So schaffte es die „Zweite“ innerhalb von zwei Jahren von der 3. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse aufzusteigen.

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